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Einträge in der Kategorie Musik

Sternenwanderer

Jul27
2012
Kommentieren avatar Geschrieben von Jan Gießmann

Gestern Morgen standen um sieben Uhr zwei gut gelaunte Musiker vor meiner Tür die an diesem Tag ihr Album bei mir aufnehmen wollten.

Daniel und Janosch begleiteten mich also in mein Studio. Mit zwei Gitarren, einem Bass und einem E- Schlagzeug wurde es dann doch eeetwas voller in meinem Studio. Die beiden texten, arangieren und spielen großartige Songs der Musikrichtungen Rock und Akustik ein.

Ich habe das große Glück euch auf meinem Blog einen ersten Titel vorstellen zu dürfen. “Sternenwanderer” heißt das gute Stück. Viel Spaß beim anhören!

PS: Ende August erwartet Euch auch noch ein Musikvideo. Bald könnt ihr die beiden auch auf Facebook antreffen und Euch dort über weitere Titel informieren lassen.

Daniel und Janosch- Sternenwanderer

 

 

Geposted in JG Media Productions

Ein Meisterwerk: The Butcher’s Ballroom

Apr28
2012
1 Kommentar avatar Geschrieben von Jan Gießmann

CoverSchon lange sind sich alle darüber einig das in der Musik nicht mehr viel kommen kann. Falsch gedacht, denn jetzt kommt das Diablo Swing Orchestra und verbindet die Musik der Hölle mit umglaublichen Opernstimmen und rockbarem Jazz. Das die Verbindung von Oper und “moderner” Musik ganz leicht schief gehen kann haben wir gesehen. Adoro, fünf Weiberhelden die aus dem Boybandalter herausgewachsen sind, versuchen sich an Pop Texten wie dem großartigen Liebe ist und versauen es zu einer schnöden und langweiligen Opernnummer die man im Fernsehspot auch nur mag weil der Cutter ein Meisterwerk vollbracht hat.

Nun aber zur Neuentdeckung, beim suchen von gemeinfreier Musik auf der Seite Jamendo, dessen neues Design ich ihnen auch noch mal um die Ohren hauen möchte, fand ich auf Platz 2 der meist heruntergeladenen Titel das Lied Balrog Boogie.

Das Lied fägt jazzig mit ein bisschen Teller streicheln an, dazu mischt sich dann im weiteren verlauf etwas kontrabass. Dann wird es krass, alle bekannten Instrumente und unbekannten Instrumente die man in einem gut ausgestattetem Konzertsaal finden sollte mischen sich zur Musik des Teufels. Hard Rock Hallelujah. Eine Stimme die klingt als hätte der Teufel persönlich ein Mikrofon verschluckt, welches jetzt die brodelnden Magensäfte direkt an die Ohren des Zuhörers weitergibt. Die Melodie der Musik ist gut zu merken und setzt sich ins Ohr. Als ob das noch nicht genug ist kommt jetzt auch noch eine Opernsängerin mit wahnsinniger Stimme dazu, die sich in Höhen schraubt, von denen viele Grundschulmusiklehrer, die sich gelangweilt mit dem Taktstock am Rücken kratzen, gar nicht gewusst haben dürften das es sie gibt. Immer wieder werden Elemente eingebaut die an James Bond Titellieder, Paulchen Panter Geigengeschrammel, Elekro, Synthesizer gespiele oder lässiges rumgejazze erinnern. Einmal hört man in einem Song auf dem Album auch Teile, eines meiner Meinung nach, bekannten Retrospiele Klassikers.

Weiter geht es auf der CD Heroines einem Lied das sehr rockig aber auch eine tragende Tönung hat, das Wort tragen kann man in diesem Zusammenhang wörtlich nehmen, da man wirklich das Gefühl hat, die Musik trägt die Stimme der Sängerin und den Zuhörer. Dann ein krasser Bruch in eine Hawaii Melodie, die aber sofort wieder von harten E- Gitarren und nicht grade zimperlich gespielten Geigen abgelöst wird.

Manche Künstler mögen es ja vor ihre Songs anfangen oder nach dem Ende, Atmos oder kleine “Hörspielszenen” reinzuschneiden, die ich subjektiv als umglaublich nervtötend und langweilig beim durchhören eines Albums empfinde, weshalb ich auch beim Life in Cartoon MotionAlbum von Mika alles in Audacity geworfen und rausgeschnitten habe. Auch das Diablo Swing Orchestra bedient sich diesem Stilmittel, allerdings so minimalistisch das man es nur merkt wenn man genau drüber nachdenkt.

In diesem Stil geht das erste Album dieser Art und dieses Interpreten weiter. Immer wieder neue Melodien die aber alle in Richtung Oper, Jazz, Rock und Hard Rock gehen, gerne auch gleichzeitig, immer wieder abgelöst von sympathischen Tönungen der unterschiedlichsten Musikrichtung.

Zur Mischung kann man sagen das da ein Profi am Werk war, alle Instrumente sind glasklar zu hören und das Instrument das für die Melodie im Vordergrund steht ist schön hervorgehoben, allerdings nicht zu aufdringlich. Auch weiß der zuständige Mischer mit Stereoeffekten zu spielen, die man sich allerdings auch im Alltag antuen möchte. Zu viel Effekthascherei ist auf die Dauer ja auch nervig. Einzig und allein könnten die männlichen Vocals etwas lauter sein und ein bisschen mehr Bass im Main würde auch nicht schaden.

Meiner Meinung nach ein absolutes Meisterwerk das es so noch nicht gab.

Das Album gibt es gratis, an dieser Stelle auch noch mal ein großes Kompliment an das Orchester, ihr wisst wohin die Zukunft geht. Herunterladen könnt ihr es euch kostenlos, legal und als Zip Datei hier.

Rechte an Cover und Musik hat das  Diablo Swing Orchestra. Erschienen unter by-nc-nd Lizenz. Liezenz am Artikel by-nc-nd.

Geposted in Creativ Commonse

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